Samstag, 24. März 2012

"Kommst du mit raus?", fragst du mich noch einmal, nachdem ich paar Minuten vorher verneint hatte. "Ja", sage ich diesmal, mit der Hoffnung, dass meine Freundin (T.) draußen ist, da ich sie drinne nirgendswo finden kann.
Der kalte Nachtwind weht mir meine Haare ins Gesicht und ich beginne zu frieren. Weit und breit ist meine Freundin nicht zu sehen. "Lass uns mal in die Richtung gehen und schauen ob sie da ist", meinst du und nimmst meine Hand. Jedoch ist von meiner Freundin dort auch nichts zu sehen. Du lässt dich auf der Treppe nieder und ziehst mich zu dir. Deine Bitte mich auf deinen Schoß zu setzen, verneine ich mehrmals. Während du deinen Arm um mich legst, merke ich wie nervös bzw. unsicher du wirst. Du küsst mich auf die Wange, doch ich gehe nicht darauf ein. Nach einer Weile halte ich die Kälte nicht mehr aus und stehe auf, doch du hälst mich weiterhin fest. Du erwartest einen Kuss von mir, doch den bekommst du nicht. "Nichtmal ein Kuss für's Tanzen?", fragst du und ich spüre deine Enttäuschung, die mir ein schlechtes Gewissen macht. Wie so oft schon verneine ich und bitte dich, mir bei der Suche nach meiner Freundin zu helfen. Auf dem Weg zurück, fragst du immer wieder hoffnungsvoll nach einen Kuss und meinst, dass alle Mühe umsonst gewesen sei. Ich erkläre dir, dass es nicht an dir liegt, doch das verbessert deine Laune, wie zu erwarten, nicht.
Später als wir wieder reingehen, trennen sich unsere Wege in der Menschenmasse und ich finde endlich meine Freundin.

Sonntag, 11. März 2012

Überall um mich herum stehen Menschen. Manche von ihnen kenne ich, andere wiederum habe ich noch nie im Leben gesehen und doch verbindet uns etwas. Wir alle stehen hier vor dieser Bühne und warten darauf, dass das Konzert beginnt. Als die ersten paar Takte gespielt werden überkommt mich das Gefühl der Glücklichkeit. Ich vergesse alles um mich herum. Die ganzen Probleme und Gedanken sind wie Staub einfach weggeblasen. Es sind genau diese Momente, die ich liebe. Momente in denen man alles vergisst und einfach nur glücklich ist. Die Zeit vergeht wie im Flug. Als das letze Lied gespielt ist, wünsche ich mir die Zeit anhalten zu können. Doch wie sagt man so schön, man soll aufhören wenns am schönsten ist. Überglücklich und müde gehe ich durch die dunkel beleuchtete Stadt nach Hause.